Mon Meurtrier

Es war ein regnerischer und kalter Tag, als Lynn Herison in die Schule rannte, um ja nicht zu spät, zu ihren ersten Schultag zu kommen.

Lynn beachtete niemanden auf denn Gängen, quetschte sich durch die versammelten Schüler durch, die sie alle neugierig musterten, und rannte schnell zum Sekretariat.

Schnaufen und durchnässt kam sie vor Mrs. Carter, der Sekretärin, zum stehen.

„Hallo mein Name ist Lynn Herison, ich bin neu hier“ stellte sie sich gleich vor.

Aus dem augenwinkel heraus sah sie die Uhrzeit und schnaufte kurz.

Toll gleich am ersten Schultag zu spät … dachte sie als die Uhr fünf Minuten vor acht anzeigte.

„Oh Hallo, mein Name ist Mrs. Carter und ich bin die Schulsekretärin, warte einen Moment, ich suche schnell deine Unterlagen zusammen“ meinte Mrs. Carter überrascht über das plötzliche auftretten von Lynn.

Diese nickte darauf hin nur und trommelte mit denn Finger am Tresen herum.

Es war ihr erster Schultag in einer neuen Schule, sie ist mit ihren Eltern von New York nach Alaska gezogen, da ihre Mutter ein sehr gutes Arbeitsangebot für das städtische Gericht bekommen hatte.

Dementsprechend war sie auch sehr nervös.

Mrs Carter kramte derweil in verschieden Schubladen und fragte sich wo sie nur die Unterlagen hingelegt haben könnte.

Nach ein paar Minuten schnaufte Mrs Carter vor erleichtert und wurde rot als ihr auffiel, das die Unterlagen genau vor ihr auf dem Tisch lagen.

„Entschuldigung Bitte, ich bin ein bisschen schusselig.“ entschuldigte sich Mrs Carter.

„Das macht nichts, ich hätte schon früher hier sein sollen, habe aber verschlafen.“ erwiderte Lynn nur.

Mrs Carter gab Lynn ihren Stundenplan, eine Übersichtskarte und einen rosa Zettel der von allen Lehrern unterschrieben werden sollte.

Auch erklärte sie Lynn wie sie am bestem zu ihrer ersten Unterrichtsstunde kam.

„Diesen Zettel bringst du mir bitte am Ende der Woche wieder“ sagte Mrs Carter und tippte auf den rosa Zettel.

„Hast du nach fragen ?“ fragte sie Lynn und sah sie freundlich lächelnd an.

„Nein Danke, ich werde mich jetzt auf denn weg machen, damit ich nicht noch später komme als ich es schon bin“ erwiderte Lynn nur und lächelte leicht zurück.

Mrs Carter nickte.

„Mach das … Und oh … Herzlich willkommen in der Harry Summer Highschool, ich wünsche dir einen schönen ersten Tag.“ meinte Mrs Carter und lächelte Lynn mit einen professionellen Lächeln an.

„Danke“ nickte Lynn ihr zu und wandte sich um.


Sie ging schnell aus dem Raum und raste über denn leeren Gang zu ihren Klassenzimmer.

Davor blieb sie stehen und atmete tief durch und klopfte mir zittriger Hand an.

Du schaffst das schon … munterte sie sich in Gedanken auf.

„Herein“ ertönte eine kräftige aber gedämpfte Stimme.

Sie öffnete zögerlich die Türe und sah einen Lehrer, Mitte 40 ,vor der Tafel stehen mit einen stück kreide in der einen Hand und einen Buch in der anderen.

„Was kann ich für sie tun“ fragte er.

„Hallo, ich bin ihre neue Schülerin, Lynn Herison“ erwiderte Lynn zögerlich und machte einen schritt in die Klasse.

Jetzt konnte sie auch die anderen Schüler sehen, alle saßen auf zweier Tischen und sahen sie neugerieg und gespannt an.

„Oh Hallo, mein Name ist Mr Madison“ stellte er sich vor und winkte sie näher zu sich ran.

Lynn machte ein paar zögerliche schritte und schüttelte ihm die Hand, danach gab sie ihn denn Rosa Zettel und wartete bis er unterschrieb und in ihr zurück gab.

„Wie ich sehe werde ich dich in Biologie und Naturwissenschaft Unterrichten.“ stellte er fest und zeigte dann auf zwei verschieden plätze.

„Sie können es sich aussuchen wo sie sitzen wollen. Entweder neben Miss Sachs oder Mister McCarty“ meinte er.

Lynn sah sich die beiden Schüler genau an.

Miss Sachs war ein kleines unscheinbares Mädchen mit Brille und Zahnspange.

Mister McCarty hingegen war ein bulliger und riesiger Junge mit einem breiten grinsen im gesicht.

Lynn bekam eine Gänsehaut und es schüttelte sie kurz.

Sie entschied sich lieber bei dem Mädchen zu sitzen da der Junge irgendwie unheimlich wirkte auch wenn sie nicht wusste warum.

Schnellen schrittes ging sie zum Tisch des Mädchens und setzte sich zu ihr.

Der Unterricht begann und Lynn schrieb eifrig mit auch wenn sie denn Stoff schon kannte.


Die Stunden vergingen wie im Flug, sie musste sich derweil nur in Mathe vor der Klasse vorstellen und hatte sich mit Miss Sachs angefreundet.

Ihr Vorname war Violett und sie war wirklich sehr nett und half Lynn, sobald sie etwas nicht verstand.

Sie hatten bis jetzt jede Stunde gemeinsam, und da Violett überall alleine saß, setzte sich Lynn immer zu ihr.

Auch zeigte Violett ihr ein bisschen die Schule, aber redete nie im Unterricht mit ihr, nur in denn Pausen war das stille Mädchen wie ausgewechselt und plapperte, was das Zeug hielt.

Als es endlich zur Mittagspause schellte, standen Violett und Lynn auf und packten ihre Sachen zusammen.

Auf den Weg zur Cafeteria plapperte Violett sie wieder voll, über die Architektur der Schule, wann sie erbaut worden war und über ein Paar Schüler.

Lynn hörte aufmerksam zu kam aber nicht wirklich zum Reden, aber das machte ihr nicht wirklich was aus.

Als sie die Cafeteria betraten, stellten sie sich an die Essensausgabe und nahmen sich jeder eine Kleinigkeit.

Danach steuerte Violett einen eher abseits gelegenen Tisch an und setzte sich.

Auch Lynn setzte sich zu ihr, nach und nach trudelten noch andere in die Cafeteria und auch drei weitere setzten sie zu ihnen an den Tisch.

„Das sind Harvey Richards und seine Freundin Polly Fraser , und das ist meine beste Freundin Alex Hurley“ stellte Violett sie vor und zeigte auf die jeweiligen Personen.

„Und das ist Lynn Herison , sie ist neu hier hergezogen und geht ab heute auf unsere Schule“ machte Violett weiter und zeigte auf Lynn.

„Hi“, meinte sie ein wenig verunsichert und lächelte.

Auch die anderen begrüßten sie und schon sprachen alle durcheinander.

Jeder wollte wissen warum Lynn hier hergezogen war und ob es ihr in Alaska gefiel.

Irgendwann als das Thema auf Mathe umschlug, klinkte sich Lynn aus dem Gespräch aus und sah sich in der Cafeteria um.

Nichts Außergewöhnliches nur, alle saßen an verschieden Tischen und sprachen, lachten oder neckten sich gegenseitig.

Als Lynn sich wieder zum Tisch umdrehen wollte, hielt sie inne und sah wohl die schönsten Menschen, die sie je gesehen hatte.


Sie waren zu fünft und saßen etwas abseits von allen Schüler, zwei Mädchen und drei Jungs.

„Das sind die McCartys, Platts und Whitlocks“ hörte sie Violetts stimme.

Lynn drehte ihr Gesicht zu ihr rüber und sah das Violett auch zu denn Fünf sah.

„Sie sind schön“ meinte Lynn und drehte sich wieder zum Tisch der Fünf um.

„Ja“ stimmte Violett nur zu.

Lynn sah sich die Fünf genauer an.

Als Erstes musterte sie die beiden Mädchen die nicht unterschiedlicher hätten sein können aber doch irgendwie gleich aussahen.

Die größere der beiden hatte eine Top Figur, die jedes Mädchen in ihrem Umfeld verblassen lässt.

Sie hatte goldblonde sanft gewellte Haare, die bis zur Rückenmitte gingen, feine Gesichtszüge, aber die Augenfarbe konnte Lynn nicht wirklich erkennen.

Sie sah aus wie ein Engel.

Das zweite Mädchen war kleiner und hatte kurze schwarze in alle Richtungen abstehende Haare, sie wirkte neben dem anderen Mädchen kindlicher.

Als Nächstes musterte sie die drei Jungs.

Der Erste der ihr in Auge stach war ausgesprochen kräftig, hatte dunkle locken und viele Muskeln.

Der könnte ein aktiver Gewichtheber sein … schauderte sie.

Aber ich hab ihn schon mal gesehen war das nicht der Junge in der ersten Stunde zudem ich mich hätte setzten können? … fragte sie sich.

Der Zweite hatte eine blonde Löwenmähne, war größer und Drahtiger, aber trotzdem noch muskulös.

Der Dritte war schlaksig, weniger Muskulös, er hatte verwuschelte rotbraune Haare und wirkte neben denn beiden jungenhafter.

Aber trotzdem, dass sie alle so unterschied waren, hatten sie vieles auch gleich.

Sie waren allesamt kreidebleich und hatten dunkle Schatten unter den Augen.

Aber auch ihre unterschiedlichen Gesichter hatten eins gleich, die Gesichtszüge waren alle perfekt und gerade als hätte sie wer gemalt.

Lynn starrte sie immer noch an.


„Dieser Bullige, der hat mit uns gemeinsam Geschichte oder? Ich glaub er heißt McCarty“ sagte Lynn und sah Violett an.

Diese war die ganze Zeit still und sah auch zu denn Tisch.

Sie nickte auf Lynns Feststellung.

„Ja richtig das ist Emmett McCarty“, meinte sie nickend.

„Und wer sind die anderen?“, fragte Lynn jetzt neugierig und sah sich den schlaksigen Jungen genauer an.

Er war so schön … schöner als die anderen … dachte sie

„Die große Blonde ist Rosalie Whitlock und mit Emmett zusammen“ stellte Violett sie vor.

Lynn drehte sich schockiert um und sah Violett fragend an.

„Was?“, fragte diese verstört.

„Sind sie nicht miteinander verwandt oder so? Sie sehen sich alle so gleich“, meinte Lynn schockierte.

„Nein sie alle wurden nur von Dr. Platt und Mrs. Platt adoptiert“, sagte Violet Schulterzucken.

„Oh“, meinte Lynn nur und sah wieder zum Tisch.

„Ja nun weiter, die kleine Elfenhafte ist Alice Platt und zusammen mit dem Löwenhaften Jasper Whitlock“ machte Violett weiter und Lynn sah gerade wie Alice und Jasper unter dem Tisch Händchen halten.

„Und der Schlaksige mit dem rotbraunen Haaren?“, fragte Lynn jetzt aufgeregt und musterte ihn wieder.

„Oh das solltest du dir ganz schnell aus dem Kopf schlagen, der interessiert sich für kein Mädchen hier und du solltest auch nicht versuchen ihn Anzugbaggern“ warf Alex ein und lächelte schadenfroh.

Lynn sah Violett fragend an diese verdrehte nur die Augen.

„Das ist Edward Platt und Bruder von Alice, aber du solltest wirklich die Finger von ihm lassen sonst könnte es Ärger geben.“ gab Violett zu.

Lynn sah aber Edward wieder schmachtend an und stellte sich schon vor, wie sie später zu ihm hingeht und um ein Date bitten. Gerade als ihre Fantasien auf eine nicht jugendfrei stufe gerieten, öffnete sich die Cafeteria Tür und es wurde still im Raum.


Lynn drehte sich um und sah das alle Schüler den Blick zur Tür mieden, sie drehte sich weiter und keuchte auf.

Da stand ein Mädchen an der Essensausgabe und nahm sich gerade einen Apfel und ein Wasser aber auch sie war wunderschön.

Sie war um die 1,70 groß und hatte Braune gewellte Haare mit roten Strähnen darin, ihre Figur war sehr weiblich und genau an denn richtigen Stellen.

Sie trug einen schwarzen kurzen Rock, darunter eine zerrissene schwarze löchrige Strumpfhose, ihr Oberteil bestand auch aus Schwarz mit roten Totenköpfen.

Im Haar hatte sie eine Spange, konnte Lynn sehen, als sie an ihr vorbei ging, auch mit einem Totenkopf. Ihre Augen waren schwarz geschminkt und an dem Hals baumelte eine silberne Kette mit einen Totenkopf Smilie, am Daumen hatte sie einen Ring, der einen Sarg darstellte.

Lynn konnte nicht glaub das dieses Punk oder Grufti Mädchen sich auf den Tisch, der Platt´s zu bewegte.

Als sie an Lynn vorbei war, drehte sie noch kurz ihren Kopf in ihre Richtung und sah Lynn mit kalten goldenen Augen an.

Lynn lief ein kalter Schauer denn rücken herunter und zuckte zusammen konnte aber denn Blick nicht von ihr abwenden.

Die Cafeteria war noch immer noch still, keiner bewegte sich, starrte nur auf seinen Tisch.

Erst wenn das Mädchen an ihnen vorbei gegangen ist, drehten einige ihre Köpfe und musterten sie von hinten.

Das Mädchen setzte sich neben Edward hin und ihre Augen strahlten plötzlich so viel Wärme und Liebe aus, dass Lynn denn Atem anhalten musste.

„Das ist Isabella McCarty sie ist die Schwester von Emmett und ist mit Edward zusammen“, meinte Violett leise, als sie das Mädchen gesetzt hatte.

„Oh Gott, sieht sie immer so aus?“, fragte Lynn schockiert.

„Ja, jeder hat einen Heiden Respekt vor ihr. Du solltest Edward wirklich nicht zu nahe kommen denn dann wird sie wirklich ungemütlich. Sonst ist sie eher still, redet mit keinen außer ihren Geschwistern.“ meinte jetzt Harvey und bewunderte Isabella mit seinen Blicken.


„Aber sie passt doch gar nicht zu ihm, er der griechische Gott und sie das Punk Mädchen … das geht nicht“, sagte Lynn etwas zu laut und alle am Tisch hielten die Luft an und sahen sie schockiert an.

Violett sah stirnrunzelnd zu ihr und wusste nicht was sie sagen sollte so sprachlos war sie.

Lynn drehte sich wieder zum Platt Tisch um und sah, dass Edward sie mit zusammengekniffenen Augen böse anstarrte.

Das kann er unmöglich gehört haben … dachte sie sich und sah kurz zu Isabella und zuckte wieder zusammen durch ihren kalten Blick.

„Du solltest aufpassen, was du sagst, Isabella ist vielleicht etwas anderes als ihre Geschwister und redet mit fast keinen aber wie gesagt jeder hat Respekt vor ihr, und zwar nicht nur aus Angst. Sie kann auch nett und hilfsbereit sein. Ich würde dir raten das nächste Mal aufzupassen, was du sagst und vor allem zu, wenn du es sagst. Jeder der Schule mag die Patts, Whitlocks und McCartys. Sie sind sehr angesehen in der Schule aber auch in der Stadt.“ stauchte Polly, Lynn zusammen.

„Und warum?“, fragte Lynn verständnislos. Sie sind Außenseiter, die nur unter sich bleiben, was soll sie daran so beliebt machen … dachte sich Lynn skeptisch.

„Dr. Platt und Mrs. Platt haben der Schule und dem Krankenhaus viel Geld gespendet und sie somit vor dem Ruin bewahrt. Außerdem hat Isabella McCarthy, Violett hier geholfen, als sie überfallen worden war. Rosalie und Alice haben sehr viele neue Klamotten denn Obdachlosenheim gespendet und Jasper und Emmett ein Kinderbaumhaus für das Kinderheim aufgestellt. Edward hatte ein Spenden Konzert arrangiert, wo er selbst spielte für die Kinderstation im Krankenhaus. Also urteile nicht über sie nur, weil sie alle anders aussehen als wir oder lieber unter sich sind“ machte Polly weiter und schnaubte als Lynn kopfschüttelnd aufstand und weg ging.





Ja die Vorurteile der Menschen …

Nicht jeder in der Schule war der gleichen Ansicht wie Violett und ihre Freunde, viele störte es das alle irgendwie Geschwister sind ob adoptiert oder nicht, viele störte es das Sie untereinander zusammen sind. Dass sie sich nicht der Schule anpassen, immer unter sich bleiben und nie auf irgendeiner Party zusehen sind.

Auch glaubten viele, dass es nur eine Fassade war, diese ganzen Wohltätigkeiten und das gute ansehen, dass sie hatten, etwas Böses verstecken sollte.

Aber niemand kannte ihr wirkliches Geheimnis, niemand wusste, warum sie sich immer so unwohl in ihrer Gegenwart fühlten. Warum ihr Unterbewusstsein ihnen riet weit weg zulaufen, wenn sie ihnen zu nahe kamen. Ja der Platt Tisch war für viele unheimlich und Furcht einflößend.

Keiner sah jemals genau hin, keiner kannte die wirklichen Beweggründe der Sechs, warum sie nur unter sich blieben. Und das war auch gut so.





Isabella McCarty sah zu ihrem Freund, der noch immer Lynn böse ansah.

„Was ist Edward?“, fragte sie ihn mit glockenheller Stimme.

„Sie beschimpft dich in Gedanken und stellt sich vor, wie es wäre, wenn sie hier sitzen würde und nicht du “, knurrte er fast.

Isabella legte ihn eine Hand auf die Wange und drehte seinen Kopf zu ihren.

„Das wird nie passieren und lass sie doch schimpfen so viel sie will Schatz“ zuckte sie mit denn Schulter und lächelte ihn sanft an.

„Trotzdem ich mag es nicht, wenn sie dich beschimpft Engel“, antwortete er und sah sie mit sanften Augen an. Isabellas Augen strahlten ihn mit so viel Liebe an, dass Edward glaubte, in ihnen zu ertrinken.

Edwards Augen die sich ein klein wenig verdunkelt hatten als die neue Schülerin mit dem Beschimpfen angefangen hatte wurden wieder heller und strahlte sie jetzt dankbar an.

„Danke Engel“, sagte er und lächelte sie schief an.

Sie lächelte sanft zurück und küsste ihn mit all ihrer Liebe, die sie für ihn empfand.


Niemand sah dass Schutzschild, dass Isabella über Edward gespannt hatte, damit keine Gedanken mehr in seinen Kopf strömten.

Er war ihr so dankbar, das er seit Isabella bei ihm ist nicht immer denn Gedanken anderer ausgesetzt ist und nur seinen eigenen lauschen konnte.

Edward war dann immer viel entspannter.

„Ich liebe dich“ hörte er Isabellas Gedanken in seinen Kopf.

„Und ich liebe dich“ strahlte er sie an, als sie sich lösten.

Nur er durfte hin und wieder ihren Gedanken lauschen, meistens drehten sie sich um ihn oder um seine Familie.

Er war glücklich sie zuhaben genau wie auch sie glücklich war ihn zuhaben.


Sie waren beste Freunde, Geliebte und Seelenverwandte.

Nichts würde sie trennen.

Sie waren für immer miteinander vereint.









Was keiner ahnte, das Böse lauerte draußen.

Einige Meter entfernt vor der Schule, versteckt hinter Büschen und Bäumen, hockte ein blonder Mann.

Neben ihm eine wunderschöne Rothaarige Frau.

Beide beobachteten sie die acht Vampire in der schule, Tag für Tag und Monat um Monat.

Sie warteten.

Sie wägten ab.


Kurzzeitig hatten sie geglaubt, das Isabella und Edward gestorben sind.

Die Familie hatte es so aussehen lassen als wäre Isabella vor der Verwandlung gestorben und Edward wäre ihr dann in den Tot gefolgt.

Aber ER wusste es besser und wartete ab.

Erst nach einem Jahr des Beobachtens trafen sich alle wieder.

Isabella war ein Vampir und mit Edward glücklicher als in ihren ganzen Menschlichen leben.

Und das wollte er zerstören.


Als die Mittagspause zu ende ging und jeder der acht in eine andere Richtung ging, standen beide auf.

„Bald“ flüsterte er zu seiner Gefährtin und grinste erfreut.

„Ja … Bald. Sehr Bald“ stimmte sie zu und lachte auf.

Beide sahen sich in die Blutroten Augen und lächelten, bevor sie sich umdrehten und lautlos zu ihrer Nächsten Mahlzeit verschwanden.

Zwei Junge Mädchen, etwa drei Städte weiter entfernt, verschwanden Spurlos.

Niemand fand je heraus was mit ihnen geschah, noch fand man je eine Leiche.